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Social Media als Sprungbrett für Künstler

Facebook & Co. bieten neue Absatzwege

Seit mehreren Jahren folge ich einem New Yorker Fotografen und Blogger namens Brandon Stanton. Stanton streift seit 2010 durch meine Lieblingsstadt und portraitiert Menschen in New York. Mit wenigen Bildern und persönlichen Aussagen der Bewohner beschreibt er deren Lebensgeschichten. Fast durchwegs handelt es sich um bemerkenswerte, interessante Schicksale und Lebenswege der gezeigten Personen. In letzter Zeit verschob Stanton seinen Arbeitsort in andere Ecken dieser Welt. Immer mit dem gleichen Ziel: Menschen fotografieren und deren Geschichten erzählen. Diese Geschichten wurden primär auf seiner Facebook-Page „Humans of New York“ erzählt und in Buchform publiziert.

New York in Bildern

Eine andere Foto-Künstlerin ist Vivienne Gucwa. Gucwa ist in New York aufgewachsen und hat 2009 mit dem Fotografieren begonnen. Ein Jahr später startete sie ihren Blog nythroughthelens.com. Ihr neues Buch, „NY in the Snow“, kommt offiziell im September 2017 in den Handel. Die Vorbestellungen wurden bereits Mitte August ausgeliefert. Auch Vivienne Gucwa nutzt neben ihrem Blog eine Facebook-Seite um ihre Inhalte zu teilen und das Buch zu promoten. Weiter vertreibt sie in einem separaten Shop ihre Bilder als hochwertige Prints aber auch Handyhüllen und Shoppingtaschen.

Dank Youtube zum Plattenvertrag

Und mein persönlicher Favorit ist Tamar Kaprelian. Mit ihrer Interpretation des Hits „Apologize“ hat Tamar Kaprelian 2008 einen Plattenvertrag gewonnen und daraufhin mehrere Songs veröffentlicht. Auch wenn der Durchbruch bislang ausgeblieben ist, dürfte auch Kaprelian ihren Weg machen. So wurde sie von ihrem Heimatland Armenien ausgewählt um das Land am Eurovision Song Contest zu vertreten. Tamar hat es auch in die „Vogue“ geschafft: Ihre armenische Hochzeit mit dem Gründer und CEO des Restaurantreview-Portals „the infatuation“, Chris Stang, wurde vom Mode- und Lifestylemagazin begleitet.

Alle drei Künstler scheinen in der Lage zu sein, die Social Media Präsenz und ihren Bekanntheitsgrad für den Vertrieb von Produkten nutzen zu können. Während Stanton insbesondere seine Bücher verkaufen kann, scheint seine Kollegin Gucwa mit ihrem Shop ein umfangreicheres Sortiment zu haben. Ob man nun wirklich ein Bild von Vivienne Gucwa auf einem bedruckten Kopfkissen haben muss, ist Geschmackssache. Schlussendlich entscheidet der Käufer was er will. Trotzdem: Alle drei Künstler starteten mit spontanen Aufnahmen oder selbst erstellten Videos. Sie veröffentlichten diese auf ihren Social Media Kanälen und erzielen nun Umsätze mit handfesten Produkten wie Büchern, hochwertigen Prints oder Musikdownloads.

Der Absatzkanal „Social Media“ gewinnt an Bedeutung und ermöglicht grundsätzlich jedem Künstler Reichweite zu erhalten.

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